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Hallo, liebe Freunde!

Herzlich willkommen auf meiner neuen Website!

In letzter Zeit hatte sich hier nicht viel getan, denn nicht nur meine Webseite ist umgezogen, sondern auch ich. Wie so oft bei solchen Unternehmungen wurde der ursprüngliche Plan von den realen Gegebenheiten zerrupft. Es dauerte dann doch etwas länger, bis ich mich und meinen Hausstand neu sortiert hatte. Meine Sonnenbrille suche ich immer noch.

Aber nun gibt es hier wieder regelmäßig Neuigkeiten zu meinen Büchern, neue Reiseberichte und hier und da ein bisschen Satire und ein paar Anekdoten zu alltäglichen Dingen. Ich hoffe, ihr habt Spaß dabei, und wenn euch etwas gut gefällt, hinterlasst mir doch einen Kommentar. Das gleiche gilt übrigens, wenn euch etwas so gar nicht gefällt. Ich freue mich über jedes Feedback.

 

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Reiseberichte

Sonntag, 2. Nov. 2014 – Über den Kampf ums Überleben, erfolglose Suche und die Entdeckung des Schlaraffenlandes

Heute ist der Tag des Herrn. Shah Rukh Khan feiert seinen neunundvierzigsten Geburtstag. Deswegen sind wir nach Mumbai gekommen, Trude und ich, um dieses Spektakel live zu erleben und vielleicht ein paar Sekunden mit dem Meister persönlich zu ergattern. Ob das Schicksal uns gewogen ist? Warten wir's ab.

Zur Feier des Tages werde ich diesmal ein bisschen tiefer in die Bilderkiste greifen als üblich. Was meint ihr? Wollt ihr mehr Bilder oder sind die bisherigen genug oder schon zu viel? Hinterlasst doch einfach einen Kommentar. Weiterlesen→


Samstag, 1. Nov. 2014 - Über seltsame Zeitgenossen, Gauris Design Cell und den Geschmack von Abgas und Abenteuer

Für heute habe ich einen rundum durchdachten Plan entworfen und Punkt 1 auf meiner Liste ist Red Chillies Entertainment. Es gibt da nämlich etwas, das mir seit meiner letzten Reise keine Ruhe lässt und heute werden wir der Sache auf den Grund gehen. Die Vorgeschichte dazu gibt es hier:  Die fehlenden "Chilischoten". Von der Webseite der „Chilischoten“ habe ich die korrekte Adresse entnommen und Tante Google hat mir dazu einen Plan gezeichnet. Also sollte eigentlich nichts schief gehen. Eigentlich ...

Ich habe an der Rezeption einen Wagen gemietet und schon beim Einsteigen erleben wir die erste Überraschung. Normalerweise versprühen die Fahrer gute Laune im Überfluss. Sie strahlen wie der Sonnenaufgang und überschlagen sich fast vor Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Manchmal übertreiben sie sogar ein wenig für meinen Geschmack. Weiterlesen→


Freitag, 31. Okt. 2014 - Über die Schwierigkeit, zu telefonieren, Wegelagerer und einen verbummelten Tag

Als ich aufwache, ist es bereits 9:00 Uhr. Hoppla! Eigentlich wollten wir in einer halben Stunde beim Frühstück sitzen. Trude hatte sich in der Nacht schon Sorgen gemacht, dass wir vielleicht nichts mehr bekommen könnten, wenn wir uns nicht beeilen. Frühstück gebe es nur bis 11:00 Uhr, hat ihr der Concierge gesagt, der sie auf ihr Zimmer gebracht hat. Ich halte das für Blödsinn. Wir sind hier im Taj. Hier bekommt man alles und das rund um die Uhr. Vorsichtshalber werfe ich aber doch einen Blick in das fünfzig Seiten starke Ringbuch unter dem Schreibtisch, in dem der geneigte Gast mit sämtlichen Leistungen und Angeboten des Taj Lands End Hotels vertraut gemacht wird, ausgenommen mit den Tücken der Lichtanlage und dem Ufo im Bad. Frühstück gibt es bis 11:30 Uhr, entnehme ich dem schlauen Wälzer. Na also! Weiterlesen→


Donnerstag, 30. Okt. 2014 - Über Reisebekanntschaften, Heimatgefühle und die Tücken der Technik

Es geht wieder los! Ich freue mich wie Bolle auf meine zweite Reise nach Indien und diesmal habe ich sogar eine Reisebegleitung.

Um 6:56 Uhr fährt mein Zug von Wolfsburg nach Hannover. Um 6:40 Uhr bin ich mit meinem Sohn am Bahnhof verabredet. Dort soll er mein Auto übernehmen und damit zu mir nach Hause in die Pampa fahren, um meine Hunde zu hüten. Während ich meine restlichen Sachen packe, fällt mir etwas ein: Hat Sohn noch einen Schlüssel fürs Haus? Und wenn ja, ist er schlau genug, ihn einzustecken? Na, ich nehme mal vorsichtshalber einen mit. Weiterlesen→


Dienstag, 18. März 2014 - Über Roomboys, Bettelknaben, Einkaufen im Sitzen und fehlende "Chilischoten"

Wieder klingelt mein Handy um sechs, aber murren gilt nicht. Der Tag ist durchgeplant und ich habe keine Zeit zu verlieren.

Die Dusche und ihre heimtückischen Spielchen kenne ich nun und warte geduldig, bis sie erträglich warmes Wasser liefert. Auch wie man das Licht im Bad löscht, habe ich nun gelernt. Alles läuft wie am Schnürchen. Während meine Haare trocknen, kann ich mich in aller Ruhe meiner Lieblingsbeschäftigung widmen: Klamotten sortieren in die Kategorien „sauber“, „geht noch mal“ und „igitt“. Weiterlesen→


Montag, 17. März 2014 - Über Verwirrung beim Frühstück, ausgefallenes Holi und Vergesslichkeit

Mitten in der Nacht reißt mich ein Geräusch aus meinen süßen Träumen; ein Sägegeräusch, das mir nur allzu vertraut ist und weswegen ich vor einigen Jahren aus dem ehelichen Schlafzimmer ausgezogen bin. Es schnarcht! Und zwar direkt hinter meinem Rücken. Zu Tode erschrocken liege ich da, lausche in die Finsternis und überlege:

Nein, ich habe gestern keinen Alkohol getrunken. Ich weiß ganz genau, wie ich ins Bett gekommen bin, und ich bin hundertprozentig sicher, dass ich allein war. Was zum Teufel ...? Todesmutig schalte ich die Nachttischlampe an und lasse meinen Blick durch den Raum schweifen. Wie erwartet ist außer mir und meinem Schatten niemand im Zimmer. Dann fällt mein Blick auf die Verbindungstür zum Nachbarzimmer. Ah, nun ist die Sache klar! Ich atme erleichtert auf. Du lieber Himmel! Falls er/sie da drüben einen Bettgenossen hat, ist der/die aber auch nicht zu beneiden. Immerhin ist das Rätsel gelöst. Zufrieden drehe ich mich auf die Seite, ignoriere die Säge und schlafe wieder ein. Weiterlesen→


Sonntag, 16. März 2014 - Über die Ankunft in Mumbai und das ungewohnte Gefühl, plötzlich Königin zu sein

In Delhi habe ich mein Plan-Patenkind besucht, aber das ist eine Geschichte, die an anderer Stelle erzählt werden soll. Jetzt treibt mich meine Leidenschaft für Shah Rukh Khan nach Mumbai. Haltet mich für verrückt, aber der Mann hat mein Leben verändert – so kitschig es auch klingen mag – und deshalb muss ich dort hin. In Mumbai werde ich mich mit ein paar Freundinnen treffen, die auch dem Khan-Wahn verfallen sind.

Um 16:05 Uhr startet mein Flieger. Die Maschine der indischen Jet Airways kommt mir noch enger vor als die der Britisch Airways. Die Fläche, die dem Passagier hier zugestanden wird, verstößt meines Erachtens eindeutig gegen das Käfighühnerhaltungsgesetz, aber was soll’s. Für zwei Stunden werde ich das schon überstehen. Zu essen gibt es auch nichts. Wer Hunger hat, muss zahlen. Nur Wasser wird gratis serviert. Auch das stört mich nicht weiter. Nachher im Hotel gönne ich mir ein anständiges Dinner. Weiterlesen→